Wissenswertes

Biologisch zertifizierte Produkte

Als Bio-Lebensmittel werden Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft bezeichnet. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert. Diese Produkte müssen aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, dürfen nicht gentechnisch verändert sein und werden ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Kunstdünger oder Klärschlamm angebaut. Tierische Produkte stammen von Tieren, die artgerecht gemäß EG-Öko-Verordnung gehalten werden und in der Regel nicht mit Antibiotika und Wachstumshormonen behandelt wurden. Die Produkte sind nicht ionisierend bestrahlt und enthalten weniger Lebensmittelzusatzstoffe als konventionelle Lebensmittel, dürfen aber bis zu 5% nicht ökologisch erzeugte Zutaten enthalten. Für gesundheitliche Vorteile von Bio-Lebensmitteln wurden in zahlreichen Studien keine klaren Belege gefunden.

Die EG-Öko-Verordnung von 2007 definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, hergestellt und gekennzeichnet werden müssen. Um konventionell von ökologisch hergestellten Lebensmitteln zu unterscheiden, führte Deutschland 2001 das staatlich kontrollierte Bio-Siegel ein, mit dem nur nach der EG-Öko-Verordnung hergestellte Produkte gekennzeichnet werden dürfen. Während Biokost ein Synonym für Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau ist, kann Naturkost auch konventionell produziert sein.

Erhältlich sind Bio-Lebensmittel in Bioläden, Reformhäusern und zunehmend im Lebensmitteleinzelhandel sowie in Onlineshops.
Die biologischen Produkte in diesem Shop sind mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet oder Sie tippen in die Suchfunktion das Wort “Bio”.
Im lagodigarda-shop.de finden Sie einige besondere Bio Produkte: Bio Prosecco und Bio Olivenöl.

 

 

PROSECCO

Prosecco ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung für italienische Schaumweine („Spumante“), Perlweine („Frizzante“) und Stillweine aus den Provinzen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Die Schaum- und Perlweine haben DOC-Appellation. In den Subzonen des Anbaugebiets (Conegliano, Valdobbiadene und Asolo) besitzen die Weine die höhere DOCG-Appellation.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wein

Valdobbiadene ist eine kleine Stadt im Norden Italiens und liegt in der Region Venetien (Provinz Treviso). Der Ort ist in erster Linie auch für seinen Weinanbau bekannt. Prosecco bezeichnet ursprünglich den Namen einer alten Rebsorte. Daraus entsteht der Perlwein, auch Frizzante genannt. Außerdem werden auch Schaumweine (Prosecco Spumante = Sekt) und Stillweine (Prosecco tranquillo, Prosecco spento) aus den weißen Reben gekeltert. Die ideale Trinktemperatur liegt bei ca. 6-8°C. Seit 2009 unterscheidet man übrigends nur noch zwei Arten von Prosecco: den Prosecco DOC (ehemals IGT) und den Prosecco DOCG (ehemals DOC).

 

Das DOC Siegel

Die Schutzkonsortien in Italien sind übergeordnete Institutionen, die per Gesetz für die Organistion und Verwaltung der kontrollierten Ursprungsbezeichnungen (DOC sowie DOC-G) zuständig sind. Einem Schutzkonsortium schließen sich auf freiwilliger Basis verschiedene Kategorien von Produzenten an: Ob einzelne Weinbauern oder Weinbauernverbände, Weingüter oder große Schaumweinhersteller, alle haben das gemeinsame Ziel und Interesse, die Entwicklung der Ursprungsbezeichnung DOCsowie DOC-G, voranzutreiben. Desweiteren garantieren sie, die Bestimmungen einzuhalten, die das Kontrollorgan für die Produktion vorschreibt.

Die Geschichte des Schutzkonsortiums des Prosecco (Consorzio di Tutela del Prosecco) beginnt 1962. In diesem Jahr schlossen sich 11 Produzenten zusammen, darunter die wichtigsten Winzergenossenschaften und größten Schauweinhersteller, bildeten das Konsortium und stellten einen Vorschriftenkatalog für die Erzeugung auf. Sieben Jahre später, am 2.April 1969, mündeten ihre Bemühungen in der offiziellen Anerkennung des Ministeriums für Landwirtschaft: Seitdem gilt das Gebiet Conegliano-Valdobbiadene als alleinige DOC-Zone für den Prosecco und den Superiore di Cartizze, das heißt: Ausschließlich dieses Gebiet hat das Recht auf die kontrollierte Herkunftsbezeichnung des Prosecco.

Das Schutzkonsortium ist eine private Anstalt öffentlichen Rechts, die eine doppelte Aufgabenstellung hat: Einerseits arbeitet sie mit dem Staat zusammen, indem sie die Einhaltung der Produktionsregeln kontrolliert; andrerseits steht sie für den Willen der Hersteller, das Produkt zu verbessern und zu schützen.

Das Konsortium hat den im Statut definierten Zweck, die Qualität des Prosecco DOC sowie DOC-G zu garantieren und zu steigern, sowie seine Verbreitung und sein Ansehen in Italien und dem Ausland zu fördern. Um diese Ziele zu erreichen, kann es sowohl auf eigene Strukturen zurückgreifen, als auch auf die technischen und wissenschaftlichen Institutionen der Region.

 

Das DOC-G Siegel 

steht für “Denominazione d’Origine Controllata e Garantita” also “Kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung”.

Dieses besondere Siegel kann nur an Weine und Prosecco vergeben werden, die mindestens fünf Jahre lang das Siegel DOC getragen haben.

Mit dem DOC-G wird das höchstmögliche Qualitätsniveau von einem Konsortium aus Experten unter Aufsicht des italienischen Ministeriums für Agrarpolitik vergeben. Dieses Siegel kennzeichnet eine kleine Auswahl besonderer Weine und Prosecco als wervollste Qualität italienischer Vinzerkunst aus.

 

 

GRAPPA

Grappa = ital. Tresterschnaps. Das Wort Grappa leitet sich aus dem mittelalterlichen lateinischen Wort “grappolus” ab, das Weintraube (auch „Traube, Klumpen“) bedeutet. Ital. grappa aus lombardischem grapa, zu lombard. grappolo.
Grappa war lange Zeit der Inbegriff bäuerlich hergestellten Schnaps in Italien. In den 1970er Jahren gewann er stark an Popularität und zählt heute zu den hochwertigsten Spirituosen. Grappa ist mittlerweile der bekannteste Tresterbrand überhaupt und wird von Genießern weltweit gefeiert.
Wenn der Grappa in der Flasche landet muss er einen Mindestalkoholgehalt von 37,5% vol. aufweisen. Wie bei vielen anderen hochwertigen Produkten liegt er aber meistens höher.

 

 

LIKÖR

Liköre (franz. Lehnwort liqueur, von Latein liquor für „Flüssigkeit“) sind aromatische Spirituosen mit relativ hohem Zuckergehalt (mindestens 100 Gramm pro Liter). Der Alkoholgehalt liegt normalerweise bei 15 bis 40 % Vol, es gibt aber auch stärkere und schwächere Liköre, zum Beispiel Chartreuse verte mit 55 % Vol oder Aperol mit 11 oder 15 % Vol.
In der Vergangenheit fand der Likör auch Verwendung im medizinischen Bereich.
Liköre werden heutzutage auch gerne in Kombination mit Milch oder Sahne (Cream, ital. Crema) hergestellt und verfeinert.
Unsere Hersteller verwenden ausschließlich dafür frische Sahne und Frischmilch, was geschmacklich den feinen und großen Unterschied ausmacht.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Likör

LIMONCELLO

Limoncello [limont’ʃɛlːo] ist ein Likör aus Zitronen, der ursprünglich (und nach wie vor) am Golf von Neapel und entlang der Amalfiküste sowie auf Sizilien hergestellt wird. Eine Variante, die in Ligurien hergestellt wird, nennt sich Limoncino. Zur Herstellung werden die Aromen in der Form von ätherischen Ölen aus der Zitronenschale mit Alkohol extrahiert und der aromatisierte Alkohol mit einer Wasser-Zucker-Lösung verdünnt.
Limoncello ist nicht gleich Limoncello. Gerade bei der Herstellung kann man die Unterschiede schmecken (Massenherstellung).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Limoncello

 

 

CREAMS – Aber bitte mit Sahne!

Da jeder Sahnelikör entweder mit Milch oder Sahne verfeinert ist, zeichnen sie sich durch eine unglaublich cremige Konsistenz aus. In vielen Fällen dient diesen Likören Wodka, Whisky, Treber oder Korn als Basis, welcher mit erlesenen Zutaten veredelt wird und die ihrerseits für den individuellen Geschmack des Sahnelikörs sorgen. Da ein Sahnelikör nur über einen mittleren Alkoholgehalt verfügt, der zwischen 15% Vol. bis 20% Vol. liegt, zählt er nicht zu den harten Spirituosen.

 

 

OLIVENÖL

Olivenöl ist ein Pflanzenöl aus dem Fruchtfleisch und aus dem Kern von Oliven.
Ein Olivenbaum trägt abhängig von physiologischen Gegebenheiten, Wetter, Wasserangebot, Alter und Größe bis zu 300 kg Oliven. Im langjährigen Durchschnitt kann mit einem Ertrag zwischen 20 und 30 kg Oliven gerechnet werden. Für die Produktion von Olivenöl gilt, dass fünf Kilogramm Oliven bis zu einen Liter Öl ergeben.

Die Erntezeit beginnt, wenn die Oliven ihre Farbe von grün zu rot- violetten Tönen wechseln. Werden die Früchte zu einem späteren Zeitpunkt geerntet, erhöht sich die Menge der zu erzielenden Ausbeute. Die Qualität des Öles wird maßgeblich durch den Erntezeitpunkt beeinflusst.
Ein gutes Olivenöl ist erkennbar an einer dunkelgelben, trüben Farbe und intensiven Olivengeruch.

Folgende Öle sind im Einzelhandel erhältlich:

  • Natives Olivenöl extra – Extra Virgin (Kategorie 1)
  • Natives Olivenöl – Virgin (Kategorie 2)
  • Olivenöl (Kategorie 5)
  • Oliventresteröl (Kategorie 8); wird außerhalb der produzierenden Länder kaum vermarktet.
KategorieProduktbezeichnungenHerstellungsverfahrenEigenschaften, Qualität und Verwendung
1Natives Olivenöl Extradirekt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren ohne Wärmeeinwirkung (<40 °C) gewonnenSäuregehalt ≤ 0,8 %, ohne sensorische Fehler, für den Verzehr geeignet.
2Natives Olivenöldirekt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren ohne Wärmeeinwirkung (<40 °C) gewonnenSäuregehalt ≤ 2 %, leichte Fehler, für den Verzehr geeignet
3LampantölSäuregehalt > 2 %, deutlich fehlerhaft
darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss raffiniert werden
4Raffiniertes OlivenölSäuregehalt ≤ 0,3 %, typische Geschmacks- und Geruchsanteile des Olivenöls fehlen; darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss zu „Olivenöl“ (Kategorie 5) verarbeitet werden.
5OlivenölMischungen aus raffiniertem Olivenöl (Kategorie 4) mit nativem Olivenöl der Kategorien 1 oder 2.Säuregehalt ≤ 1 %, Das Mischungsverhältnis ist nicht vorgeschrieben, so dass der Anteil an nativem Olivenöl 1–99 % betragen kann. Je höher der Anteil an nativem Olivenöl, desto intensiver ist der Geschmack.
6Rohes OliventresterölAus dem Trester (fester Rückstand aus Kernen, Schalen und Fruchtfleischresten), der nach der Pressung/Extraktion der Oliven übrig bleibt, wird mit Hilfe von Lösungsmitteln (Hexan) das nach der ersten Pressung noch verbleibende Öl extrahiert.Das Öl ist zum Verzehr nicht geeignet und darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss zu „Raffiniertem Oliventresteröl“ (Kategorie 7) verarbeitet werden.
7Raffiniertes Oliventresterölaus rohem Oliventresteröl durch Raffination hergestelltSäuregehalt ≤ 0,3 %, das Öl ist ohne Geschmack und darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss zu “Oliventresteröl ” (Kategorie 8) verarbeitet werden.
8Oliventresterölraffiniertes Oliventresteröl (Kategorie 7), das mit nativem Öl (Kategorie 1 oder 2) gemischt wird.Säuregehalt ≤ 1 %, zum Verzehr geeignet. Das Mischungsverhältnis ist nicht vorgeschrieben, so dass der Anteil an nativem Olivenöl 1–99 % betragen kann. Je höher der Anteil an nativem Olivenöl, desto intensiver ist der Geschmack.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Olivenöl

Zur Bewahrung seiner Qualität empfiehlt es sich Olivenöl in dunkler Umgebung aufzubewahren.