Wissenswertes

LIKÖR

Liköre (franz. Lehnwort liqueur, von Latein liquor für „Flüssigkeit“) sind aromatische Spirituosen mit relativ hohem Zuckergehalt (mindestens 100 Gramm pro Liter). Der Alkoholgehalt liegt normalerweise bei 15 bis 40 % Vol, es gibt aber auch stärkere und schwächere Liköre, zum Beispiel Chartreuse verte mit 55 % Vol oder Aperol mit 11 oder 15 % Vol.
In der Vergangenheit fand der Likör auch Verwendung im medizinischen Bereich.
Liköre werden heutzutage auch gerne in Kombination mit Milch oder Sahne (Cream, ital. Crema) hergestellt und verfeinert.
Unsere Hersteller verwenden ausschließlich dafür frische Sahne und Frischmilch, was geschmacklich den feinen und großen Unterschied ausmacht.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Likör

LIMONCELLO

Limoncello [limont’ʃɛlːo] ist ein Likör aus Zitronen, der ursprünglich (und nach wie vor) am Golf von Neapel und entlang der Amalfiküste sowie auf Sizilien hergestellt wird. Eine Variante, die in Ligurien hergestellt wird, nennt sich Limoncino. Zur Herstellung werden die Aromen in der Form von ätherischen Ölen aus der Zitronenschale mit Alkohol extrahiert und der aromatisierte Alkohol mit einer Wasser-Zucker-Lösung verdünnt.
Limoncello ist nicht gleich Limoncello. Gerade bei der Herstellung kann man die Unterschiede schmecken (Massenherstellung).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Limoncello

CREAMS – Aber bitte mit Sahne!

Da jeder Sahnelikör entweder mit Milch oder Sahne verfeinert ist, zeichnen sie sich durch eine unglaublich cremige Konsistenz aus. In vielen Fällen dient diesen Likören Wodka, Whisky, Treber oder Korn als Basis, welcher mit erlesenen Zutaten veredelt wird und die ihrerseits für den individuellen Geschmack des Sahnelikörs sorgen. Da ein Sahnelikör nur über einen mittleren Alkoholgehalt verfügt, der zwischen 15% Vol. bis 20% Vol. liegt, zählt er nicht zu den harten Spirituosen.

 

GRAPPA

Grappa = ital. Tresterschnaps. Das Wort Grappa leitet sich aus dem mittelalterlichen lateinischen Wort “grappolus” ab, das Weintraube (auch „Traube, Klumpen“) bedeutet. Ital. grappa aus lombardischem grapa, zu lombard. grappolo.
Grappa war lange Zeit der Inbegriff bäuerlich hergestellten Schnaps in Italien. In den 1970er Jahren gewann er stark an Popularität und zählt heute zu den hochwertigsten Spirituosen. Grappa ist mittlerweile der bekannteste Tresterbrand überhaupt und wird von Genießern weltweit gefeiert.
Wenn der Grappa in der Flasche landet muss er einen Mindestalkoholgehalt von 37,5% vol. aufweisen. Wie bei vielen anderen hochwertigen Produkten liegt er aber meistens höher.

 

OLIVENÖL

Olivenöl ist ein Pflanzenöl aus dem Fruchtfleisch und aus dem Kern von Oliven.
Ein Olivenbaum trägt abhängig von physiologischen Gegebenheiten, Wetter, Wasserangebot, Alter und Größe bis zu 300 kg Oliven. Im langjährigen Durchschnitt kann mit einem Ertrag zwischen 20 und 30 kg Oliven gerechnet werden. Für die Produktion von Olivenöl gilt, dass fünf Kilogramm Oliven bis zu einen Liter Öl ergeben.

Die Erntezeit beginnt, wenn die Oliven ihre Farbe von grün zu rot- violetten Tönen wechseln. Werden die Früchte zu einem späteren Zeitpunkt geerntet, erhöht sich die Menge der zu erzielenden Ausbeute. Die Qualität des Öles wird maßgeblich durch den Erntezeitpunkt beeinflusst.
Ein gutes Olivenöl ist erkennbar an einer dunkelgelben, trüben Farbe und intensiven Olivengeruch.

Folgende Öle sind im Einzelhandel erhältlich:

  • Natives Olivenöl extra – Extra Virgin (Kategorie 1)
  • Natives Olivenöl – Virgin (Kategorie 2)
  • Olivenöl (Kategorie 5)
  • Oliventresteröl (Kategorie 8); wird außerhalb der produzierenden Länder kaum vermarktet.
Kategorie Produktbezeichnungen Herstellungsverfahren Eigenschaften, Qualität und Verwendung
1 Natives Olivenöl Extra direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren ohne Wärmeeinwirkung (<40 °C) gewonnen Säuregehalt ≤ 0,8 %, ohne sensorische Fehler, für den Verzehr geeignet.
2 Natives Olivenöl direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren ohne Wärmeeinwirkung (<40 °C) gewonnen Säuregehalt ≤ 2 %, leichte Fehler, für den Verzehr geeignet
3 Lampantöl Säuregehalt > 2 %, deutlich fehlerhaft
darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss raffiniert werden
4 Raffiniertes Olivenöl Säuregehalt ≤ 0,3 %, typische Geschmacks- und Geruchsanteile des Olivenöls fehlen; darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss zu „Olivenöl“ (Kategorie 5) verarbeitet werden.
5 Olivenöl Mischungen aus raffiniertem Olivenöl (Kategorie 4) mit nativem Olivenöl der Kategorien 1 oder 2. Säuregehalt ≤ 1 %, Das Mischungsverhältnis ist nicht vorgeschrieben, so dass der Anteil an nativem Olivenöl 1–99 % betragen kann. Je höher der Anteil an nativem Olivenöl, desto intensiver ist der Geschmack.
6 Rohes Oliventresteröl Aus dem Trester (fester Rückstand aus Kernen, Schalen und Fruchtfleischresten), der nach der Pressung/Extraktion der Oliven übrig bleibt, wird mit Hilfe von Lösungsmitteln (Hexan) das nach der ersten Pressung noch verbleibende Öl extrahiert. Das Öl ist zum Verzehr nicht geeignet und darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss zu „Raffiniertem Oliventresteröl“ (Kategorie 7) verarbeitet werden.
7 Raffiniertes Oliventresteröl aus rohem Oliventresteröl durch Raffination hergestellt Säuregehalt ≤ 0,3 %, das Öl ist ohne Geschmack und darf nicht an Verbraucher abgegeben, sondern muss zu “Oliventresteröl ” (Kategorie 8) verarbeitet werden.
8 Oliventresteröl raffiniertes Oliventresteröl (Kategorie 7), das mit nativem Öl (Kategorie 1 oder 2) gemischt wird. Säuregehalt ≤ 1 %, zum Verzehr geeignet. Das Mischungsverhältnis ist nicht vorgeschrieben, so dass der Anteil an nativem Olivenöl 1–99 % betragen kann. Je höher der Anteil an nativem Olivenöl, desto intensiver ist der Geschmack.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Olivenöl

Zur Bewahrung seiner Qualität empfiehlt es sich Olivenöl in dunkler Umgebung aufzubewahren.